Touren

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Auf den Spuren von Frau Goldeschön Frau Goldeschön

Sagenwanderung auf der Villanderer Alm, Eisacktal / Südtirol – Ausgangspunkt: Gasser Hütte auf der Villanderer Alm, Toten Kirchlein, Johannis-Stollen, Weißensee, Villanderer Alm – Gehzeit: 5 Stunden, Erzählzeit, Erxkursion: 2 Stunden- Höhenunterschied: 400 Hm

Die Sage der Frau Goldeschön spielt im Gebiet Briol Dreikirchen, Garnstein im Tinnetal und am Toten auf der Villanderer Alm. Auf dem Rundweg wird die Sage in Etappen erzählt, immer in Bezug zur Landschaft und den entsprechenden Orten. Da eine Sage immer teilweise auf wahren Begebenheiten beruht, gibt es auf dem Rundweg prähistorische Stellen, die dem Geschehen zugeordnet werden können. Der Rundweg ist so geplant und zusammen gestellt, dass gleich mehrere Plätze, die in der der alten Mähr namentlich vorkommen, besucht und erkundet werden können. Am Toten-Kirchlein wird mit der Erzählung begonnen, weiter unten das „Goldwasserle“ besucht, das „Weißmandl“ im See gerufen, vom Blauen Ritter, seinem großen Greifvogel, dem Herzog, Frau Goldeschön, und ihrer Tochter, dem Naturkind erzählt und auf dem Rückweg, wird ein kurzer Abstecher zum Villanderer Bergwerk gemacht, von wo aus ein Blick auf Schloss Garnstein möglich ist.

Fanes Alm – Abteital, SüdtirolFanes

Ausgangspunkt: St. Kassian im Abteital, Armenterola – Capanna Alpina, Route: Tagedajoch, Große Fanes Alm, Limosee, kleine Fanes Alm, Grünsee – Gehzeit: 5 Stunde, Exkurion: 2 Stunden, Höhenunterschied: 400 m.

Dort wo Dolasilla, die Prinzessin der Fanes ihren letzten Kampf führte, am Tageda-Joch betreten wir das sagenumwobene Reich der Fanes. Über das weite Tal mit seinen steilen, gefalteten und gewellten Felsformationen der Großfanesalm vermittelt schon den ersten Eindruck einer großartigen Felskulisse. Auch hier offenbart sich die gewaltige Kraft der Erde, die all diese Formen aus dem harten Gestein geformt hat. Und man wird still und ehrfürchtig, verliert vielleicht auch das Gefühl für Zeit, da diese archaische Landschaft zeitlos ist. Nichts lädt mehr ein, in Stille all dies zu schauen, auf das Echo in sich zu horchen und aufkommende Gedanken im tiefen Limosee, oder im geheimnisvollen Grünsee zu versenken. Wo das Wasser in unzähligen Ritzen und Spalten versickert, gluckst und plätschert und die Füße keinen festen Halt mehr finden, ist die erste Verwirrung natürlich und man lässt sich gehen und verfolgt die Spuren des Wassers bis in den weichen Sumpf. So haben alle Sinne vollauf zu tun, um diese Eindrücke für sich zu erfahren – Worte sind hilflos im Anblick dieses Naturschauspieles.

Gardenaccia – Puez, Grödnertal / Südtirol Gardenaccia

Ausgangspunkt: Wolkenstein / Grödnertal, Start: Bergstation Dantercepies-Lift, Wegverlauf: Cir-Joch, Crespena-See, Gardenaccia, Puez-Hütte, Langental – Gehzeit: 5 -6 Stunden, Exkursion: 2 Stunden, Höhenunterschied: Aufstieg 200 m, Abstieg 600 m

Die weite, flache Karstlandschaft der Gardenaccia vermittelt mit ihrer Kargheit eine unwiderstehliche Kraft und Ruhe. Im Gegensatz zu den umstehenden, himmelstürmenden Zacken und Spitzen der Dolomiten, formt dieser Gebirgsstock mitten in seiner blendend weißen Steinwüste spitzkegelige dunkelrote Pyramidenformen. Die Puezgruppe hingegen leuchtet in hellem Grün – es ist eine Wanderung durch die Erdzeitgeschichte. Nichts bringt die Seele so zur Ruhe wie diese archaische, majestätische Landschaft in all ihrer Großartigkeit, lässt die Aufmerksamkeit schweifen von der gigantischen Felskulisse zu den kleinsten Pflanzen, die im Felsbett ihr Dasein finden, bis zum sagenumwobenen, grollendem See Crespeina. Vor dieser Kulisse verstummen die Alltags-Gedanken, gelenkt und geleitet von einer großen Stille lassen sich Schritte finden, jenseits von Hast und Lärm. Hören auf den eigenen Pulsschlag und den des Berges und Worte verstummen, um sonst ungehörte Laute zu finden – STILLE WEGE.

Spronser Seen – Texelgruppe / Südtirol Seepferdchen

Ausgangspunkt: Leiter Alm – Hochganghaus, Hochgangschartl, Langsee, Milchseen, Grünsee, Oberkaser, Taufenscharte – Gehzeit: 6 Stunden, Exkurion: 2 Stunde, Höhenunterschied: 1.200 m.

Nach dem etwas mühsamen Anstieg wird man übermäßig belohnt und betritt das Reich dieser steinernen Welt. Ausgebreitet und steingrau liegt der Langsee in einem Meer von Findlingen. Da scheint gerade die Arche Noah gelandet zu sein, es balancieren Felsen spielerisch auf schmalsten Kanten und haben sich genau an der richtigen Stelle eine kleine Felsstütze untergeschoben. Alles scheint für den Moment inszeniert und irgendwie spielt die Zeit keine Rolle mehr. 10 Seen sind auf verschiedene Felsstufen verteilt und jeder ist ein Kosmos für sich. Sich auf diese Welt einzulassen, tut unserer Seele gut, sie kann still und weit atmen, im wandern von See zu See. Sprachlos und staunend bekommt man ein Gefühl für die Stärke und Majestät der Berge, der Natur und der Erde und begeht schonend und dankbar als Gast diese Wunderwelt. – Möglich wäre auch diese Tour in 2 Tagen zu planen, um alle Seen und ev. einen der vielen Gipfel zu begehen.

Stoaner Mandln – Jenesien, Sarntaler Alpen, Südtirol Stoaner Mandln

Ausgangspunkt. Jenesinger Jöchl – Möltner Kaser, Stoaner Mandln, Maiser Rast, Karkofl – Gehzeit: 4 Stunden, Exkurion: 1 Stunde, Höhenunterschied: 500 m.

Die Alm Höhen zwischen Sarntal und Meran 2000 sind eine weite, helle Landschaft ohne schroffe Höhen, sanft gewellt, am Saum mit einem uralten Wald bestanden, der sich wie ein Pelz um die Schultern der Erdmutter legt… Und mitten drin, auf einer kahlen Höhe stehen sie zu hunderten, neue, alte, hohe, niedere – die Stonaer Mandln – Steinmahle, geschichtet, teils aus uralter Zeit. Von ferne wirken sie wie ein skyline. Stumm steht man davor, geht mitten durch und kann sich eines heiligen Gefühls nicht erwehren. Hier war die Bachler Zottl, die Sarner Hexe zugange, machte mit dem Meraner Hexenmeister Wetter – und die wilden Wetter, die sich hier zusammen brauen sind heftigst. Die armen verleumdeten Menschen haben bitter mit ihrem Leben bezahlt. Im hellen Sonnenschein atmet diese Landschaft Licht, im nächsten Moment ist sie verdüstert und leidet keinen Menschen um sich. Bequem zu erreichen, heute sogar überlaufen, lädt dieses alte Heiligtum ein, still zu werden, dem Alltag für Stunden zu entfliehen und eine andere Zeit, eine andere Seins Weise zu atmen und zu spüren und vielleicht etwas Ruhe mit nach Hause zu nehmen, von einem sanften, stillen Tag, nahe am Himmel.

 

Pala – Fradustra Gletscher – Höhenwanderung zu einem Gletschersee PalaAusgangspunkt: S. Martino di Castrozza, Aufstieg mit Seilbahn, Gehzeit: 6 Stunden, Exkursion: 2 Stunde, Höhenunterschied: 500 m.

Die Felslandschaft der Pala Gebirgsgruppe ist noch nicht sehr bekannt. Liegt mitten in den Dolomiten, am südlichen Rand. Eingebettet in hohe, schroffe, unzugänglichen Zinnen, Zacken und Gipfel liegt geschützt in ihrem Zentrum die steinerne Hochfläche, mit sanften Erhebungen und  Steigungen. Überraschend ist das Juwel, das diese Einöde krönt – ein türkis leuchtender Gletschersee, teilweise überdacht von der Gletscherzunge des Fradustra Gletschers. Es lockt, einzutauchen in diese faszinierende Welt der Farbkontraste zwischen Eis und Wasser, darin sich der Himmel spiegelt. So unfruchtbar und abweisend sich diese Steinwüste auf den ersten Blick auch gebärdet, so überraschender ist die unscheinbare Vegetation, die immer wieder neue An- und Ausblicke bietet. Durch den leichten Zugang mit der Seilbahn ist diese Wanderung ein einmaliges Erlebnis, in dieser Höhe zwischen Himmel und Erde zu wandern. (Diese Wanderung kann nur bei stabiler Wetterlage durchgeführt werden).

 

Radtouren

Sanfte Rad-Touren mit Kultur und Genuss 

  • durch die Südtiroler Weindörfer und rund um den  Kalterer See 
  • rund um die Montiggler Seen 
  • durch das Etschtal nach Meran 
  • der Etsch entlang nach Trient und Gardasee
  • Eisacktal 
  • Wein-Rad-Touren Bozen – Unterland
  • individuell zusammen gestellte Touren nach Wunsch

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