Lichtgarten

Leuchtobjekte

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LICHTGARTEN

……..Das Paradies war der erste aller Gärten, kein Wunder, dass sich Künstler/innen immer wieder von Gärten anziehen lassen und dort wirken. Es ist ein Ausstellungsort, wo sich Fragen und Begriffliches unmittelbar widerstreben: Naturnähe und Natuferne, Naturgemäßes und Unnatur, Entstehen und Vergehen, Art und ART. Was ist wirklich, was ist Fiktion? Was Abbild und was Sinnbild? Was ist Absicht, was Zufall, was Spiel im Umgang mit Natur und Kunst?
Für diese Ausstellung schufen die Künstler/innen Objekte für Gärten und Außenbereiche im Stadtzentrum. In der Tat handelt es sich nicht ausschließlich um Gärten, sondern auch um Orte, wo man sich einen Garten sehnlichst wünschen würde oder wo ein Garten niemals entstehen könnte.

Oder jener dunkle, enge Durchgang aus altem Gemäuer, der die Laubengasse mit der Silbergasse verbindet, wo Ingrid H. Klauser ihren „Licht-Garten“ installiert hat: Gitter-Abfallcontainer mit leuchtenden Plastikflaschen gefüllt. Abfallcontainer wie sie überall im Stadtgebiet herum stehen, die aber erst dann auffallen, wenn wir einen brauchen oder wenn sie überlaufen. Ein Denkanstoß auch in Bezug auf unser Verhalten im Umgang mit Umwelt und Natur.

Gertrud Gasser
KULTURelemente Nr. 28 Sept. 01

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